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Samstag, 19. Mai 2012

Eine evangelische Freikirche, was ist das...?

  • evangelische Freikirchen gibt es seit dem 16. Jahrhundert. Nachdem die Reformation die protestantische Kirche hervorgebracht hatte, gab es daraus immer wieder Erneuerungsbewegungen. Im Gegensatz zur Staatskirche hatte die Freikirche immer den Vorteil der Freiwilligkeit der Mitgliedschaft und der Freiheit auch in theologischen Fragen. Sie hat sich von Anfang an dem Vorbild der Urgemeinde in Jerusalem verpflichtet gefühlt und versucht so nah wie möglich am "Original" dran zu bleiben.
  • Auf der anderen Seite hat seit jeher auch der Vorwurf der Abspaltung und der Sekte dazugehört. Die Freikirchen haben ihre Überzeugungen oft mit dem  Preis des eigenen Lebens bezahlen müssen, wie die Täuferbewegung in der Schweiz und den Niederlanden im 16. Jahrhundert. 
  • Heute gehören Freikirchen zu den am schnellsten wachsenden kirchlichen Bewegungen weltweit. Bekannte Bewegungen in Deutschland sind die Baptisten, Pfingstbewegung, FEG (freievangelische Gemeinde), Methodisten, Mennoniten. Kennzeichen der Freikirchen sind oft die Erwachsenentaufe und die finanzielle Unabhängigkeit von Kirchensteuern. 
  • Die Christusgemeinde gehört zum Verband des fegw (freikirchliches evangelisches Gemeindewerk), der weltweit mit ca. 53.000 Gemeinden vertreten ist. Unser Ziel ist es auf die Einheit der Kirche hinzuarbeiten, denn bei Gott wird es nur eine Kirche geben. Wir sind deswegen mit vielen Gemeinden des fegw in der ACK (Arbeitskreis christlicher Kirchen) als Vollmitglied oder Gastmitglied vertreten.